Rainbow-Project Kapstadt, Südafrika

Das Rainbow-Project ist ein Projekt der EC-School Cape Town. Freiwillige Lehrerinnen und Lehrer der Schule leiten es. Einmal in der Woche, jeweils an einem Nachmittag wird dieses Projekt realisiert zusammen mit Schülerinnen und Schüler der EC. Benachteiligte Kinder der nahe gelegenen Townships soll ein sorgenfreier Nachmittag ermöglicht werden. Wir waren an diesem Donnerstag rund 10 Freiwillige und den Kindern bestand ein Nachmittag am Strand bevor. Wir alle haben je 150 Rand (umgerechnet ca. 15.- US Dollar) gesponsert. Mit dem Geld haben wir den Kindern den Transport an den Strand organisiert sowie Getränke, Äpfel und Snacks für Zwischendurch gekauft.
Die Schule bemüht sich sehr den Kindern ein vielseitiges Angebot von Spiel und Spass genau so wie Allgemeinwissen, erste schulische Aufgaben und gute Werte zu vermitteln. Ich stehe voll und ganz hinter diesem Projekt und kann es allen wärmstens empfehlen.

Weitere Informationen findet ihr hier: https://www.facebook.com/Rainbow-Dreamers-Volunteer-Project-412895588837620/?fref=ts

 

Die Nacht vor dem Rainbow-Project
Ich war bereits am Abend vor dem Projekt sehr nervös – jetzt im Nachhinein weiss ich nicht mehr wieso ich so sehr nervös war. In dieser Nacht hatte ich einen Traum, dass ich einen Tag auf einen kleinen Jungen aus dem Township aufpassen musste. Dieser Junge kam zu uns ins Studentenhaus. Als er mich erblickt hatte, rannte er davon und versteckte sich im Haus. Er hatte Angst vor mir, weil ich eine andere Hautfarbe hatte. Wie es in Träumen manchmal so ist, bin ich gelaufen, habe ihn gesucht und doch ist er mir immer wieder erwischt. Ich wollte ihm beweisen, dass er keine Angst vor mir haben muss und wir einen schönen Tag zusammen verbringen können. Irgendwann bin ich dann aufgewacht.
Auf dem Weg zur Schule erzählte ich Adele, meiner „Gastmutter“ von meinem Traum und dass ich jetzt noch nervöser sei wegen dem Projekt. Und ihre Reaktion: Sie lachte aus tiefstem Herzen. Adele: „Sarah, die Kinder werden dich lieben, darüber musst du dir überhaupt keine Gedanken machen.“

 

Unser Nachmittag am Strand
Es war alles vorbereitet. Das Essen und die Getränke standen in Kisten bereit genau so wie Fussbälle, Hula-Hopp Reifen und weitere Spielmöglichkeiten. Das Motto dieses Nachmittags war, mit den Kindern zu spielen und ihnen einen schönen Nachmittag zu schenken. Der Kleinbus kam am Stand an. Die Kinder stiegen aus – Gekreische und Jubel. Sie alle rannten so schnell sie konnten den Strandabschnitt herunter und fielen uns in die Arme. Bereits völlig aufgelöst, dass ich so viele Umarmungen von fremden Kindern bekomme, lösten die restlichen Hemmungen und meine Nervosität vergrub ich im Sand.
Wir haben im Wasser gespielt, getanzt. Ich habe die Kinder rumgetragen. Aber am meisten Freude hatten sie an meinen langen, geraden Haare. Also setzte ich mich hin und ein Mädchen nach dem Andern durfte mir eine Frisur machen.
Naja am Schluss hatte ich eher einen verfilzten Kopf – die Knöpfe wollten sich zuhause fast nicht mehr lösen. Die strahlenden Gesichter der Kinder waren es wert !

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