Roadtrip Botswana (Teil 5)

Die Wüste Kalahari

Wir besuchten die Wüste Kalahari und lernten die einheimischen „San“ Buschmänner kennen. Auf einem Spaziergang konnten wir erfahren wie die San Buschmänner in dieser feindseligen Umgebung überleben können.

Unterkunft: Ghanzi Trailblazers Camp

Aktivität:

  • San Bushmen Walk – 10 US Dollar
  • Traditioneller Tanz – 10 US Dollar

   
   
 

Maun

Maun der wichtigste Startpunkt für Safaris ins Okavango Delta. Von Maun aus geht es zu einem Camp, welches bereits am Delta liegt. Heute stehen Kleiderwaschen und am Fluss entspannen auf dem Programm. Im Camp werden wir von vielen kleinen übermütigen Äffchen besucht.

Unterkunft: Okavango Delta Camping

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Okavango Delta

Wer in die atemberaubende Welt des Okavango Deltas eintauchen möchte,  kann sich mit einem Mokoro durch die Wasserläufe des größten Feuchtgebietes Afrikas fahren lassen.

Das Okavango Delta erreichen wir in zwei Etappen. Die erste Etappe legen wir mit einem Motorboot zurück. Kurze Pause, dann geht’s mit Holzbooten, sogenannten Morokos weiter hinein ins grüne Abenteuer. Auf dem Weg fahren wir vorbei an Fischern, vielen verschiedenen Vogelarten, einem Nilpferd und quakenden Fröschen. Ganz so wohl war uns in diesem Mokoro – übrigens von einem lokalen Guide gesteuert – nicht. Wir sollen die Hände nicht in den Fluss halten, Krokodile und Nilpferde würden hier leben. Rund 1-2 Stunden dauert die Fahrt. Wir waren froh, heil an Land angekommen zu sein und nicht von einem Nilpferd angerempelt zu werden.

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Unter Bäumen, auf einer Halbinsel schlagen wir unser Lager auf. Meine Zeltmitbewohnerin und ich suchten uns ein gemütliches Plätzchen, weg von Elefantensch*****. Ich wollte mich bei einem unserer Guides absichern, ob unser gewähltes Zeltplätzchen ideal ist. Er meinte nur lachend: „Also genau hier laufen nachts die Nilpferde zum Wasser. Weisst du, Nilpferde sind genau wie Menschen, wenn sie eine Abkürzung kennen, dann nehmen sie sich auch. Aha, dann eben nochmals ein Versuch. Meine anschliessende Frage war, gibt es denn sonst noch Tiere, die sich nachts hier rumtreiben? Aber ja natürlich, meinte der Guide. Elefanten, Nilpferde, Nashörner aber auch Löwen besuchen diesen Ort oft. Bitte, wer kommt hierher? Wir sehen ihn alle erstarrt an. Hätte uns denn das niemand vor dem Trip sagen können?

Also beteten wir alle vor dem Schlafen, morgens auch wieder erwachen zu dürfen.

Ebenfalls ein Teil des Programm war es in kleinen Gruppen zu Fuss durch das Dickicht zu laufen. Wir begegneten Zebras, Schildkröten und Vögeln. Da wir zur Regenzeit in Botswana waren, war alles sehr grün, sodass die Chance ein wildes Tier zu sehen eher gering war. Ehrlich gesagt hatte ich schon ein bisschen Mühe meine Ängste unter Kontrolle zu kriegen. Man weiss ja nie, wo ein Tier sein könnte. Mein Mitreisender verstärkte dieses Gefühl noch, da er andauernd den Guide fragte, wann er zum letzten einen Löwen oder Elefanten hier gesehen hätte. Die Antwort des Guide lautete: „Vor etwa 3 Monaten habe ich hier drüben zum letzten Mal eine Löwin gesehen.“ Ich hatte echt die ganze Zeit Angst, dass hinter irgendeinem Busch etwas auf uns lauerte.

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Zwei Schweizer, die ich in Namibia getroffen habe, hatten das Okavango Delta bereits hinter sich. Ihre Stimmen ertönten wieder in meinem Kopf. „Willst du das wahre Afrika ohne Zäune und Sicherheitspersonal sehen, so gehe ins Okavango Delta, das ist Abenteuer. Dort wirst du nicht alleine sein.“

Wir sind auf Elefantenknochen gestossen. Unser Guide erklärte uns, dass dies von Wilderen sei, welche die Elefanten getötet haben. „Es seien Dorfbewohner gewesen, die diese Elefanten getötet haben.“ Er erklärte weiter: „Nicht Ortsansässige wüssten gar nicht wo sich die Tiere aufhalten und da sie in der Dunkelheit jagen müssen, müssen sich diese Leute sehr gut auskennen.“

Vielleicht sind wir nichtsahnend heute an einem Wilderer vorbei gelaufen. Wir werden es nie erfahren…

Über Afrikas wilde Tiere steht ein separater Blogpost: Über Respekt, Angst und Furcht gegenüber den wilden Tiere

Weitere Aktivität: Okavango Delta Flug mit Kleinflugzeug – 110 US Dollar                      WICHTIG: Pass mitnehmen!

Nächste Unterkunft nach Okavango: Planet Baobab

 

Chobe Nationalpark
Am 31. Dezember erreichten wir den Chobe Nationalpark.

Langsam fängt die Regenzeit an, es regnet oft an diesen Tagen. Leider siehen wir auf den Pirschfahrten nicht viele Tiere, da die Landschaft sehr grün geworden ist.

Wir entschieden uns für eine Boots-Safari auf dem gleichnamigen Chobe. Vom Wasser aus sahen wir viele Tiere.

Die Hippos machten uns Angst, da sie anscheinend im Chobe bekannt dafür sind Boote extra zu rammen. Im Nachhinein schauten wir uns Youtube-Videos von den rammenden Boots-Hippos an – und ja oh schreck oh graus, die machen sich richtig einen Sport daraus!

Auf dem Boot gibt es Champagner zur Feier des Tages. Und am Abend gab es ein Camping Festmahl mit Amarula Likör, Wein und Bier.

 

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Unterkunft: Thebe River Safaris

Aktivitäten:

  • Chobe River Boat Cruise – 40 US-Dollar
  • Chobe River Game Drive – 40 US Dollar

 

 

Botswana – das Elefanten-Paradies

Die meisten afrikanischen Elefanten sind in Botswana zu Hause, und es werden dort jährlich fünf Prozent mehr. In Botswana kann sich der Elefantenbestand deshalb so gut erholen, weil im Januar 2014 ein landesweites Jagdverbot ausgesprochen wurde. Ausgenommen ist die Trophäenjagd in privaten Gehegen. Aber auch dort ist der Abschuss auf Arten wie Gnus oder Warzenschweine beschränkt.

Das botsuanische Okavango-Delta sowie der daran angrenzende Moremi- und Chobe-Tierpark sind die am dichtesten besiedelten Elefantengebiete der Welt. Hier lebt mit 150’000 Tieren ein Viertel aller Dickhäuter des Kontinents. In manchen Gebieten kommen 50 Exemplare auf einen Quadratkilometer – angesichts des unstillbaren Hungers und Durstes des größten Landsäugers der Welt wird dessen Umwelt dadurch vor unlösbare Probleme gestellt: Ein Elefant verspeist bis zu 200 Kilogramm Grünzeug pro Tag und säuft täglich mindestens 200 Liter Wasser.

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Visa Informationen: https://www.gadventures.com/trips/cape-town-to-serengeti/2427/details/#visas

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