Roadtrip Namibia (Teil 4)

Spitzkoppe bis Damaraland

Lange Fahrten begleiteten uns durch Namibia via Spitzkoppe und Damaraland bis hoch zum Etosha National Park.

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Unterkunft Spitzkoppe: Aba-Huab Restcamp

Unterkunft Damaraland: Okaukeujo Restcamp

Aktivität: Prehistoric Rock Engravings Guided Tour – ca. 10 US Dollar

 

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Der berühmte Etosha National Park

Wir erreichten das Tor des Etosha Nationalpark um die Mittagszeit bei geschätzten 45 Grad. Nach einem kleinen Snack und Toilettenpause ging die Reise innerhalb des Parks weiter bis zum Camp. Wir wurden von unserer Reiseleitung darauf aufmerksam gemacht, dass hier wilde Tiere bereits beim Eingangstor sein könnten. Erst kürzlich hätten hier Geparde eine schattige Bleibe während der brütenden Mittagssonne gesucht – es heisst also Augen offen halten.

Unterkunft: Okaukeujo Restcamp

Aktivität: Etosha Open Vehicle Game Drive (Halbtagestrip ca. 3 Std.) – ungefähr 50 US Dollar (variiert nach Tageszeiten > abends teurer)

Unser Camp ist riesig, unzählige andere Touristen finden auch hier ihren Schlafplatz. Einige wenige Meter von unseren Zelten entfernt, gibt es ein künstlich angelegtes Wasserloch, welches von Tieren sehr oft besucht wird. Um das Wasserloch herum wurde ein Stein- sowie ein Elektrozaun gebaut, um die Tiere von den Menschen fernzuhalten. Aber ehrlich gesagt hätte ein Löwe oder ein Elefant mit nur ein wenig Mühe den Zaun problemlos überwunden. Den Camper stehen Sitzgelegenheiten rund um das Wasserloch zur Verfügung, um die Tiere in aller Ruhe beobachten zu können. Wir sitzen da und mir wird zum ersten Mal bewusst, dich trennt nur ein Zaun von Löwen, Elefanten, Nashörner und vielen weiteren Tieren.

Mit einem Drink genossen wir die Tieren den ganzen Abend lang.

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Am 24. Dezember durften wir uns über ein besonderes Weihnachtsgeschenk freuen. Eine Nashornmutter mit ihrem Baby badeten am Wasserloch. Und da, wir konnten es kaum glauben, kam nochmals eine Mutter mit ihrem Baby und ein weiteres Jungtier zum Wasser!

 

Als der Abend allmählich zu Ende ging, hörte ich beim Einschlafen das kilometerweise entfernte Brüllen eines Löwenrudels. Einmal „Mother Africa“ durch den ganzen Körper!

 

Der aggressive Elefant

An Tag 1 im Etosha hatten wir bereits das Glück Löwen und Nashörner zu sehen. Also wollten wir auf der heutigen Pirschfahrt unbedingt unseren ersten Elefanten sehen.

Juhui endlich – weit in der Ferne erblickten wir einen in Schlamm badenden Elefanten. Einen Bullen. Wir waren alle aufgeregt und wollten ihn unbedingt von der Nähe sehen. Also parkte unser Tourguide den Truck und wir warteten bis der Elefant näher kam. Der Elefant trampte direkt auf uns zu. Immer näher und näher…

Und irgendwie hat zu diesem Zeitpunkt niemand die Gefahr erkannt. Dieser Bulle war in Musth! (Die Musth wird als die vorkommende Phase der Aggressivität männlicher Elefanten bezeichnet, die durch einen Testosteron-Schub ausgelöst wird und mehrere Monate anhalten kann. Die Elefantenbullen können in dieser Zeit auch andere Tiere, z. B. Nashörner, angreifen und verletzen.)

Und irgendwann stand uns der Bulle frontal gegenüber und rannte auf unseren Truck zu. Unser Tourguide hupte wie wild und startete in Windeseile den Rückwärtsgang. Einige Mitreisenden schlug es im Truck umher – ein Chaos! Dieser Elefant wollte nicht aufhören. „Zum Glück“ hat er es nach einem „Scheinangriff“ auf den Truck neben uns abgesehen. Wir klebten an den Fenster mit offenen Mündern und schauten zu, wie ein tobender und total ausser Kontrolle geratener Elefant den Nachbartruck ins Visier nahm.

Sein Getröte und die wirbelnden Ohren werde ich nie vergessen…

(Es kamen alle Beteiligten ohne Schaden davon; Menschen wie auch Elefant)

Unsere Tourguide erzählten uns nach dem Vorfall, dass sich erst kürzlich ein tödlicher Zusammenstoss eines aggressiven Bullen und einem Truckchauffeur während einer Safari ereignete.

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Während der Pirschfahrt (Game Drive):

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Waterberg Plateau Park

Weiter ging die Reise zum Waterberg Plateau Park. Wir machten eine knapp einstündige Wanderung hoch auf den Berg. Die Aussicht war gigantisch…

Beim Abstieg hatten Simone und ich fast eine Kollision mit einer Wildschweinmutter und ihren Jungen.

  

Windhoek – die Hauptstadt Namibias

Ein kurzer Stop in der Hauptstadt Namibias.

Tipp: Besucht das Joe’s Beer House Restaurant. In diesem Restaurant kann man „lokale“ Speisen aus Namibia probieren.

Zum Beispiel könnt ihr den Bushman Spiess bestellen, bestehend aus Springbock-, Oryx-, Zebra-, Krokodil- und Kudufleisch.

 

Lies auch Post: Roadtrip Namibia (Teil 3)

 

Visa Informationen: https://www.gadventures.com/trips/cape-town-to-serengeti/2427/details/#visas

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