Roadtrip Sambia (Teil 6)

Mit der Fähre ging es über den Sambesi Fluss nach Sambia. Nach 2 Stunden hatten alle in der Gruppe den Stempel im Pass und die Reise konnte weitergehen.

Livingstone – der Umschlagplatz der Gruppentouren

Wir erreichten Livingstone am Nachmittag. Über uns braute sich ein gigantisches Gewitter zusammen.

Ein einziges Zimmer war auf der gegenüberliegenden Seite des Camps noch verfügbar. Buchen oder nicht? Meine Freundin Simone war zur Zeit nicht da, ich entschied mich für das Zimmer, obwohl die Preise überrissen waren (allgemein in Livingstone sind die Preise für Dienstleistungen viel zu hoch).

Simone freute sich riesig über die Buchung des letzten Zimmers und übernahm grosszügiger Weise die gesamten Kosten für das Zimmer. Simone du warst mein Star!

Kaum haben wir unser Zimmer bezogen, find es draussen an zu schütten. Wir freuten uns wie kleine Kinder unsere sieben Sache wie wild im Zimmer verteilen zu können. In einem 2×2 Meter Zelt stört nun mal jedes herumliegende Ding!

Wir setzten uns auf unsere Terrasse mit Aussicht auf einen kleinen See und einem Amarula Likör in der Hand. Es regnete in Strömen. Simone und ich, wir schauten uns an. Wir waren ein und der selben Meinung – wir haben zu diesem Zeitpunkt einfach 100% Glück verspürt. Und von solchen Glücksmomente wollte ich unbedingt mehr…


Unterkunft: Zambezi Waterfront / Adventure Tents

 

Devils Pool – das Ungeheuer !

Man versicherte uns, der Devils Pool sei eine der Hauptattraktionen in Sambia. Dass müsste man unbedingt erlebt haben! Also dann – wir alle buchten die Devils Pool Tour. Devils Pool nennt man die kleinen Pools an der Kante der Victoria Fälle! Ok, das wussten wir. Aber dann vor Ort, kann ich euch sagen, ist das alles nochmal was ganz anderes!

Wir wurden mit einem Kleinbus zum Sambesi Fluss gefahren. Von dort aus ging es mit einem Motorboot bis zu einer kleinen Insel nahe der Kante. Auf dieser Insel liessen wir unsere Wertsachen und Kleider. Nach einer leider viel zu kurzen Instruktion, ging es ins Wasser. Die Strömung war auch nur bei Kniehohem Wasser extrem stark. Ich kriegte Angst. 5 Meter durch das Wasser waten, 10 Meter gegen die Strömung schwimmen, dann sich auf einem Stein abstützen, jetzt am Seil festhalten – mir wurde alles zu viel. Ich gab auf und wartete auf die anderen auf einem Stein mitten im Fluss. Ich konnte einfach nicht weitermachen. Durch das ganze Adrenalin in meinem Körper wurden meine Beine zu „Gummi“. Ausserdem stürze meine liebgewonnene Reisefreundin unglücklich über den nassen Steinen aus. Der kleine Zeh schwoll an zu einer Kartoffel und alle meinten der Zeh sei gebrochen. Auch Simone hatte sehr viel Adrenalin in ihrem Körper und der Schmerz kam erst einige Stunden später. Als die Gruppe und Simone wieder an Land waren, babbelte sie ganz komische Dinge. Dies ist wohl auf den Schock und die Action zurückzuführen.

Meine Mitreisenden erzählten ausserdem von angriffslustigen Fischen in den Pools. Diese Fische hätten andauern an ihnen rumgeknappert.

  
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Mein Fazit:
Die Aussicht und die Landschaft ist wunderschön und ein Devils Pool in diesem Stil wohl einmalig. Meine Kritikpunkte liegen bei den Verantwortlichen des Anlasses. Für mein Befinden haben sie uns viel zu wenig vorbereitet. Unser Guide hatte die ganze Zeit Stress, da er den „Zeitplan“ einhalten musste. Es wurde einzig gefragt, ob wir schwimmen können. Die Sache ist gefährlicher als sie angepriesen wurde. Mein Eindruck ist, dass dieses Unternehmen einfach nur möglichst viel Geld mit den Touristen einnehmen will – die Sicherheit steht hier leider nur an zweiter Stelle. Die Alternative ist, die Victoria Fälle von der gegenüberliegenden Seite in Simbabwe anzuschauen.

 

Aktivitäten in Livingstone

Es gibt beinahe unzählig viele Aktivitätsmöglichkeiten in Livingstone und Umgebung. Was ihr aber wissen müsst, diese Aktivitäten sind nirgendwo so teuer wie hier!

  • Elefantenreiten – ab 195 US Dollar
  • Whitewater Rafting – ab 195 US Dollar
  • Zambezi Bungee Jump – ab 157 US Dollar
  • Victoria Fälle anschauen zb. aus Zimbabwe
  • Helikopterflug – ab 175 US Dollar
  • Löwenauffangstation – ab 195 US Dollar

 

Entspannen am Sambesi River

Die letzten beiden Tagen vor der Weiterreise nach Malawi, genossen wir am Sambesi River.

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Lusaka

In einem Camp nahe der Hauptstadt Lusaka machten wir uns einen gemütlichen Abend. Ein Camping-Abend wie viele andere Abende auch – dachten wir. Denn eine ganz spezielle Mischung und ein unvergessliches Erlebnis wartete auf uns..

Habt ihr schon mal mit 3 Kindern, zwei Jack Russell Hunden und nebenan mit grasenden Zebras Fussball gespielt? Völlig banal und doch so einzigartig. Die kleine Momo hat es mir besonders angetan. Sie wollte unbedingt mit mir spielen. Ich schwang sie so lange durch die Luft, bis mir ganz schwindlig wurde. Und als ich endgültig aufgeben wollte, sagte Momo nur: „Again, pleeeeeeeeeeease :-(!!!“

Unterkunft: Eureka Camping Park

Unterkunft zwischen Lusaka und Grenze Malawi: Chimwemwe Lodge

 

Unbenannt

 

 

Visa Informationen: https://www.gadventures.com/trips/cape-town-to-serengeti/2427/details/#visas

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