Singapur

Zusammen mit meiner Freundin ging es für ein paar Tage nach Singapur.

Für ein paar wenige Dollar ergatterten wir uns zwei Plätze im Shuttle-Bus.

Ein herzlicher Empfang bereitete uns das Hostel Five Stones. Überall hängen kleine Fotos von Reisenden an den Wänden. Topmotiviert wollten meine Freundin und ich uns ebenfalls an der Wand verewigen.

Unser Hostel war ein Augenschmaus. Das Hostel ist sehr liebevoll eingerichtet. Einziger Nachteil war, dass wir kein Fenster im Zimmer hatten.

Five stones

Unterkunft: Five Stones Hostel (Foto Booking.com)

 

Einfuhr nach Singapur
Man hört viele Dinge über Singapur, aber ich glaube am meisten hört man über Singapur, es solle die sauberste Stadt der Welt sein. Meine Freundin behauptete zudem, sie hätte mitbekommen, dass man keine Kaugummi nach Singapur mitnehmen dürfe. Ich kann doch nicht fliegen ohne Kaugummi?! Es stellte sich dann heraus, dass dies doch nicht stimmte und ich durfte meine Kaugummi ohne weiteres behalten.
Was jedoch stimmt ist, dass man höchstens ein Päckchen Zigaretten pro Person einführen darf. Auf der Rückseite des Einreiseformular steht in dicker roter Schrift: „Drogen sind illegal. Bei Drogendelikten droht die Todesstrafe.“ Das hatte ich vorher noch nie auf einem Einreiseformular gesehen.

 

Sightseeing in Singapur
Nach einem ausgiebigen Frühstück, inklusive Erwartungen und gegenseitiger Bedürfnisbekundung über den bevorstehenden Tag, ging es auf zur Stadterkundung. Ausgerüstet mit einem Day-Pack und Turnschuhen ging es los.
Eine Luftfeuchtigkeit bis zu 90% ist keine Seltenheit. An einen netten Spaziergang durch die Stadt ist da nicht zu denken. Die hohe Luftfeuchtigkeit treibt einem sehr viel Flüssigkeit aus dem Körper. Daher: Viel Trinken nicht vergessen.
Ausserdem merkt man zu Fuss bald, dass die Klischees über Singapur dann doch nicht zu 100 Prozent zutreffen. Singapur ist sauber, aber da habe ich auch schon saubere Städte gesehen.

Wir streiften in China Town umher, suchten coole Fotosujet und gönnten uns chinesische Spezialitäten.


  
  

Marina Sand Bay

Marina Sand Bay wollten wir uns nicht entgehen lassen. Sehr gerne wollten wir natürlich in den Infinity-Pool auf dem Dachdeck hüpfen. Oben auf dem Dachdeck dann natürlich die Ernüchterung – sorry only hotelguests.

Nach dem verflogenen Traum über eine atemberaubende Abkühlung, gönnten wir uns immerhin die Aussicht über Singapur.


Am 19. Februar 2015 war Chinese New Year. Das chinesische Neujahr ist das wichtigster Feiertag im ganzen Jahr und wird ordentlich gefeiert. Wir waren genau zur Zeit vor Ort. Märkte mit vielen Essensständen, Luftballone und Süssigkeiten soweit das Auge reichte. Es war cool dieses Spektakel miterleben zu dürfen, andererseits war zu dieser Zeit nicht viel los und viele Geschäfte hatten geschlossen.

Am letzten Abend genossen wir sehr leckeres Essen in einem türkischen Restaurant im arabischen Viertel.

Geheimtipp für Singapore Airline Gäste: Falls ihr mehr als 6 Stunden Aufenthalt in Singapur habt, dürfte euch dieses Angebot interessieren. Nutze die „Free Singapore Tour“ für eine kleine Auswahl der Wunder und Sehenswürdigkeiten in der Garten Stadtstaat. Registriert euch für die Tour an den Terminals 2 und 3. Mehr Informationen findet ihr unter: https://www.singaporeair.com/en_UK/us/plan-travel/privileges/free-singapore-tour/

Mein Fazit: Singapur ist definitiv keine Stadt, um sie zu Fuss zu erkunden. 3 – 4 Tage reichen aus, um sich ein gutes Bild dieser Stadt zu machen. Die hohe Luftfeuchtigkeit sowie die meist etwas höheren Preise würden mich nicht mehr unbedingt nach Singapur ziehen. Auf meiner Checkliste ist Singapur bis auf Weiteres abgehackt.

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