Java, Indonesien

Gelandet in Jakarta

Angekommen in Jakarta begrüsste uns die Regenzeit von ihrer besten Seite. Es goss aus vollen Eimern. Aber eigentlich durften wir uns nicht beschweren, da wir die beiden Wochen davor in Sumatra verschont blieben.

Was wir im Elendsviertel Jakartas erlebt haben, findet ihr hier: https://saloha.net/2016/03/14/das-elendsviertel-jakartas/

 

Cianjur
In Cianjur übernachteten wir in einem Homestay. Die Gastgeberin kochte herrliche indonesische Spezialitäten für uns.

Aktivität: Gunung Mas Tea Plantation

Bandung

In Bangan besuchten wir den grossen Stadtmarkt. Hier wird mit wertvollen Steinen gehandelt, Schlangenhaut und frische Fische werden zum Verkauf angeboten. Eine komische und zugleich bemitleidende Entdeckung machten wir am Ende des Markes. Hier werden farbige Küken verkauft! Da musste ich gleich nachfragen, wieso sie farbige Küken verkaufen der Verkäufer meinte nur so nebenbei: „Kinder mögen die Küken, wenn sie farbig sind. Ihre Eltern kaufen ihnen die Küken als Haustiere. Wissen Sie, die leben nicht so lange.“ Oh nein, diese armen gelben Kneuel!

 

Die Studentenstadt – Yogya

Mit dem Zug fuhren wir 8 Stunden von Bandung nach Yogyakarta.
Yogyakarta liegt im Zentrum der Insel Java. Angereist nach Yogya sind wir mit dem Zug. Die Stadt ist bekannt für ihre vielen Studenten, deshalb sind die Preise in der Stadt sehr niedrig.
Unsere Unterkunft lag an der Strasse Jl. Prawirotaman. An dieser Strasse reihen sich Restaurants an Restaurants. Massage und Spas, Touristeninfo und Wäscheservice sowie Geldwechselstuben und ATM’s sind ebenfalls zu finden. Eigentlich alles was das Reiseherz für den Alltag braucht. Empfehlen kann ich das mexikanische Restaurant Easy Goin‘, welches von einem Schweizer betrieben wird. Ausserdem laden einige Bars an der Strasse zum Verweilen ein. Dieses Viertel gleicht einem Backpackerviertel und kann ich aufgrund der ruhigen Lage sehr empfehlen.
Das Viertel Malioboro, geschmückt mit grossen Märkten und Einkaufsmöglichkeiten.

Unterkunft: Hotel Grand Rosela

Tipps in Yogyakarta und Umgebung
Borobudur Tempel: Von der Stadt aus sind die Tempel von Borobudur etwa 45 – 60 Minuten Autofahrt entfernt.

Tipp: Verzichtet auf eine Führung, man kann auch ganz alleine den Tempel hochkragseln. Die schönste Stimmung oben auf dem Tempel ist sicherlich bei Sonnenauf- oder Untergang. Wir haben uns für den Sonnenaufgang entschieden.

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Weitere Aktivitäten:

  • Kraton Palace
  • Taman Sari Water Castle
  • Wayang Kulit Shadow Puppet Show

 

Tawangmangu
In Tawangmangu stand uns eine Wanderung über hügelige Landschaften, Reis- und Chilifeldern bevor.

Prambanan Tempel

Candi Prambanan ist die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens. Sie befindet sich etwa 18 km östlich von Yogyakarta.
Errichtet wurde Prambanan um das Jahr 850. Die Anlage ist einer der größten hinduistischen Tempel in Südostasien. Sie wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Charakteristisch ist die hohe und spitze Bauform, die typisch für hinduistische Tempel ist, sowie die strenge Anordnung zahlreicher Einzeltempel um das 47 m hohe Hauptgebäude in der Mitte.

Die Anlage setzt sich aus acht Hauptschreinen oder -tempeln zusammen, sowie mehr als 250 Einzeltempeln, die die Hauptschreine umgeben.

Der Wiederaufbau des Komplexes begann 1918 und ist noch nicht abgeschlossen. Das Hauptgebäude wurde erst 1953 fertiggestellt. Vor allem das Wiederauffinden und die korrekte Zuweisung des ursprünglichen Baumaterials bereitet Probleme, da oftmals Material an weit entfernten Bauten wiederverwendet wurde. So werden nur Gebäude wiederaufgebaut, von denen mindestens 75 Prozent der ursprünglichen Steine vorliegen, und von vielen der kleineren Schreine kann man immer noch nicht viel mehr als die Grundmauern sehen.

Durch ein starkes Erdbeben am 27. Mai 2006 wurde die Tempelanlage des Prambanan, die ohnehin gerade restauriert wurde, schwer beschädigt. Um das genaue Ausmaß der Schäden zu erfassen, wurde die Anlage für einige Wochen geschlossen. Es wurden schwere strukturelle Schäden festgestellt. Seit Juli 2006 laufen erneute groß angelegte Renovierungsarbeiten.

Viele indosesische Schulen besuchen die Tempelanlagen. Das Hightlight für die jungen Studenten werdet ihr sein und nicht die Tempel! Wir standen bestimmt 30 Minuten im Blitzlichtgewitter ihrer Smartphones und Kameras. Alle wollten ein Bild mit uns haben. Ausserdem wollen indonesische Schüler oft ihr Englisch verbessern. Sie fragten uns allerlei Fragen über unsere Heimatländer, Fragen über Indonesien, über unsere Highlights im Leben und vieles mehr. Dies passierte uns auch oft in Sumatra. Da kann man gar nicht nein sagen…

Unterkunft: Pondok Indah Tawang Mangu

 

  

Malang
Malang eine der wichtigsten ehemaligen Kolonialstädte der Niederländer. Vieles in dieser Stadt erinnert noch immer an diese Zeit. Wir probierten holländische Kroketten und europäisches Eis.

 

Mount Bromo – einige Vulkane und tausende von Touristen

Unsere Unterkunft lag in der Nähe des Mount Bromo. Von hier aus wanderten wir über die aschige Vulkanebene bis hoch zum Vulkan. Er dampfte fröhlich vor sich hin. Die Landschaft ist sehr schön und definitiv einen Besuch wert. Wir waren die einzigen Besucher an diesem Nachmittag, dazu später mehr. Die Wanderung dauert min. 3 Stunden – von Ausgangspunkt abhängig. Wir stärkten uns im Hotelrestaurant. Am nächsten morgen wird der Wecker um 3:30 Uhr klingeln. Tipp für euch: In dieser Region ist es etwas kälter, warme Kleider sind zu empfehlen.




Der nächste Morgen

Viel zu früh klingelte der Wecker. Durchgefroren und noch nicht richtig wach, machten wir uns zum Sammelpunkt auf. Wir wurden von 4×4 Jeeps abgeholt. Heute morgen soll es zu einer der bekanntesten Aussichtsplattform gehen. Wir wollen den Sonnenaufgang über dem Mount Bromo und weiteren Vulkanen sehen.

Wir fuhren durch die selben Ebenen wie am Vorgang, nur diesmal in der kompletten Finsternis. Die Fahrt dauerte geschätzt 1 Stunde. Oben bei der Aussichtsplattform angekommen, warteten bereits tausende Touristen auf den selben Moment. Ich kaufte mir zuerst einmal eine dicke Mütze und eine Tasse heisse Schokolade. Es gibt einige kleine Shops oben am Berg. Ausgerüstet mit „Warmmachern“ quetschten wir uns durch die Touristen. Von der Sonne immer noch weit und breit etwas zu sehen, standen wir da und froren. Das alles hab ich mir echt romantischer und ruhiger vorgestellt! Man muss sich sein Plätzchen, echt erkämpfen und darf sich dann nicht mehr von der Stelle rühren :-).

Und dann, die Sonne geht auf. Die ersten Strahlen zeigten sich hinter den Vulkanen. Von der Ebene sieht man noch nicht viel.

Und dann waren plötzlich alle Touristen und das Gedränge vergessen. Der Mount Bromo und seine Landschaft kommen zum Vorschein. Einer meiner schönsten Momente in Indonesien.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Rückweg. Und dann stand bereits die Bus- und Fährenfahrt nach Bali an.

 

 

Die komplette Reise fand mit G Adventures via STA-Travel statt.

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