Koh Rong, Kambodscha

Gestrandet auf einer wunderschönen Insel mit ein paar Nebenwirkungen.
Dazu später mehr…

Allgemeines über Koh Rong

Koh Rong ist 78 km2 gross und liegt rund 20km nordwestlich von Sihanoukville. Es gibt vier kleine Dörfchen. Die rund 1000 Einheimischen leben vom Tourismus und dem Fischfang.

Das Besondere ist, dass es auf der Insel bis jetzt keine asphaltierten Straßen gibt. Der übliche Verkehrslärm in Südostasien durch Mopeds entfällt hier und die ständige „Tuk Tuk Lady?“ Frage wird einem hier glücklicherweise nicht gestellt. Es gibt einige Trampelwege durch den Dschungel, um zu den anderen Stränden zu gelangen.

Die Insel ist vollständig mit dichtem Regenwald bewachsen und ist von Korallensandstränden und Korallenriffen umgeben.

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Das Dörfchen Koh Tui – das Grösste auf der Insel bestehend aus Bungalows und Unterkünften, vielen Restaurants, einigen kleinen Läden, einem Tauchshop und dem Pier. Auch ich hatte mich dort einquartiert.

Die Touristengruppe ist gut durchmischt. Von Hippies über Partygäste, Backpacker und verliebten Pärchen – hier trifft man alles an.

Die ruhigere Nachbarsinsel Koh Rong Samloem wirbt mit ihren wunderschönen Sandstränden und ist ein beliebtes Reiseziel für Pärchen. Es gibt aber durchaus auch Hostels auf der Insel. Eine Bootsverbindung fährt von Koh Rong nach Koh Rong Samloem für 5$ pro Weg.

Gefahren und wichtig zu wissen:

Das Wichtigste zuerst, es gibt auf der Insel keine ärtzliche Versorgung. Deshalb werden alle Neuankömmlinge auf der Insel erstmal über das Wichtigste informiert. Im dichten Regenwald leben Schlangen. Ja, Schlangen! Ich hab zum Glück keine getroffen. Mitreisende erzählten aber von Begegnungen. So wie die Mitreisenden es beschrieben haben, sollten die Schlangen aber nicht allzu gross sein.

Es gibt ausserdem keine Geldautomaten auf Koh Rong. Genauso ist das Zahlen per Kreditkarte nicht möglich. Also genügend Bargeld für die Zeit auf Koh Rong mitnehmen.

Der angeschwemmte und herumliegende Abfall trübt die sonst so idyllische Insel. Mitarbeitende sammeln jeden Tag den Abfall am Strand zusammen. Da aber der meiste Abfall vom Festland kommt, beginnt die Aufräumerei jeden Tag von Neuem. Das Umdenken muss in erster Linie auf dem Festland passieren! Desweiteren gibt vorallem in Koh Tui Sandfliegen am Strand. Die sind echt mühsam und hinterlassen auf deiner Haut kleine rote Punkte.

Jetzt noch zum weniger schlimmen Teil:

Auf Koh Rong gibt es nur kaltes Wasser zum Duschen. Meist sind die Duschen im halbwegs Freien, weshalb man meist nie ganz alleine duscht ;-). Oft funktionieren die Toilettenspülungen nicht und ab und an fällt der Strom aus. WLAN ist teils in Restaurant vorhanden, wenn auch von schlechter Qualität.

Wer hier Luxus sucht, wird enttäuscht werden. Wer aber die Umstände akzeptieren kann, findet hier ein ruhiges Paradies.


  
 

Unterkunft: Dragon Bungalows (empfehle ich nicht weiter!!!)

Unterkünfte gibt es rund um den Hafen viele. Betten im Dorm gibt es ab 5$, Privatzimmer ab 10$ und Bungalows ab 15$ die Nacht.

Empfehlenswerte Dinge auf Koh Rong:

  • Leuchtende Plankton in der Nacht
  • Sky Lounge mit einem wunderschönen Ausblick
  • Der Strand bei den Tree Houses
  • Pub Crawl – die legendäre Barparty auf Koh Rong
  • Nach 15 minütigem Spaziergang ab dem Tree House Restaurant erreicht ihr einen wunderschönen kilometer langen Strand – das beste, er ist beinahe menschenleer
  • Bootsausflug – 10 US Dollar


Empfehlenswerte Restaurants:

  • Tree House Restaurant $$ – die beste Holzofenpizza, die ich je in Asien gegessen habe
  • Buffalo Restaurant $$ – mit einem der besten WIFI auf der Insel und einer angenehmen Meeresbrise
  • Coco’s $

Viele Reisende, die ich kennengelernt habe, hatten früher oder später zuerst Magenprobleme und dann mit Durchfall und Erbrechen zu kämpfen. Einige erlitten sogar üble Lebensmittelvergiftungen, wovon einige sogar zum Festland zurückkehren mussten. Ich habe mich die ganze Woche vegetarisch ernährt und blieb glücklicherweise bis zur Rückkehr zum Festland verschont.

Von Koh Rong zurück via Sihanoukville nach Phnom Penh

Meine Reise ging von der Insel mit der Speed Ferry zurück via Sihanoukville nach Phnom Penh. Das Busticket kostete 12 US Dollar.

 

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