Phnom Penh, Kambodscha

Die Hauptstadt Kambodschas erreichte ich am 06. April 2016. 

Bereits auf dem Weg nach Sihanoukville fuhren wir mit dem Bus durch Phnom Penh. Es ist eine asiatische Grossstadt, wie viele andere Städte auch. Beherrschend durch das Verkehrschaos und viel herumliegenden Abfall. Es war von Anfang an nicht ein ausdrücklicher Wunsch gewesen, diese Stadt zu erkunden, sondern mich viel mehr auf die Nordthailand Etappe vorzubereiten. Ich gönnte mir ein schönes Hotel mit Frühstück, Fitnesscenter und einem Airport-Shuttle.

Unterkunft: Star King Hotel

Das Hotel empfehle ich gerne weiter. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Das Zimmer und das Bad waren sehr gross. Wenn auch der Hotelpreis über meinem täglichen Reisebudget lag, war ich schlussendlich richtig froh, ein wunderschönes Zimmer ganz für mich alleine zu haben und einem Hotelpersonal, dass sich liebevoll um mich kümmerte.
Leider ging es mir bereits bei der Ankunft in Phnom Penh überhaupt nicht gut. Einerseits lag es bestimmt daran, dass unser Fahrer von Sihanoukville nach Phnom Penh das Bremspedal nicht mehr finden konnte und durch die Gegend raste, als gäbe es kein Morgen. Wir waren knapp eine Stunde! zu früh in Phnom Penh angekommen. Andererseits hatte ich mir sehr wahrscheinlich bereits auf Koh Rong was eingefangen. Und ich war doch so stolz, „heil“ von dieser Insel weggekommen zu sein.

Wegen den obengenannten Gründen, bewegte ich mich deswegen auch nur zur Rezeption und wieder ins Zimmer zurück:-). Leider entstanden deshalb auch keine Fotos. 

Am 8. April 2016 ging die Reise zurück nach Bangkok. 

  

Fazit über 18 Tage in Kambodscha:

Kambodscha, ein armes Land – bis heute geprägt durch den Krieg, kann noch so viel aus sich herausholen. Aussagen wie: „Kambodscha ist billiger als Thailand“ kann ich nicht bestätigen. Ich würde fast schon behaupten, dass an einigen Orten und in einigen Regionen Kambodscha klar die Nase vorne hat. Ich traf auf extrem herzliche Einheimische, ich traf aber auch aggressive und gierige Einheimische an. Ich badete an wunderschönen, einsamen Stränden, sah aber auch den ganzen Abfall im Meer. Ich bestaunte die schönen Wälder und Bäume der kamdoschanischen Landschaft, hörte aber auch, dass bis heute grossflächige Landschaften immernoch mit unentschärften Minen aus dem Krieg zu kämpfen haben.

Abschliessend also würde ich sagen, Kambodscha ist ein Land der Kontraste. Manchmal stimmte mich die Armut oder die Gier gegenüber den Touristen traurig. Irgendwie will man helfen, will sie wach rüttlen oder ihnen Tipps geben. Kambodscha hätte viel mehr zu bieten, als sie es heute tun. Das Potenzial ist vorhanden – anpacken sollen und müssen es die Einwohner Kambodschas. 

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