Chiang Mai, Thailand

Allgemeines über Chiang Mai

Chiang Mai auch liebevoll als die „Rose des Nordens“ genannt, ist die grösste und kulturell wichtigste Stadt in der Nordregion von Thailand. Das Leben spielt sich in und rund um die Altstadt, auch „Gate“ genannt ab.

Dieses Zitat schnappte ich im Fahtara Coffee auf, welches Chiang Mai ziemlich gut beschreibt:

We are the children of the North, the former kingdom of Lanna. We appreciate our arts and culture and we love the natures: our rice paddies and the mountains. We enjoy seeing people happy, their faces adorned with beautiful smiles. All this contributed to something that we built with love. – von Fahtara Coffee


Für alle, die es gerne international mögen – in Chiang Mai findet man Brands wie Starbucks, McDonald’s oder H&M.

Das thailändische Neujahr „Songkran“

Das Neujahr findet vom 13. bis 15. April statt. Es gehört zu den bedeutendsten thailändischen Festen und wird auch Wasserfest genannt. Generell gesehen ist Songkran die Zeit der Säuberung und Erneuerung. Die rituellen Waschungen haben sich im Laufe der Geschichte dahingehend entwickelt, dass zu Songkran sich alle Personen gegenseitig mit Wasser übergiessen. Die grössten Feiern finden in Bangkok und Chiang Mai statt.

Amy hatte uns eingeladen, auf ihrem Truck durch die Stadt zu fahren. Bewaffnet mit Wasserpistolen, Buckets und einem Tank mit Eiswasser stürzten wir uns ins Geschehen. Das hatte echt viel Spass gemacht. Die Leute sind an diesen Tagen völlig durchgedreht und es blieb rein gar nichts mehr trocken! Von morgens bis abends ist man einfach klatschnass. Aber macht euch keine Sorgen, da es fast überall in Thailand tagsüber bis zu 40 Grad werden kann, ist dies eine willkommene Abkühlung – glaubt mir :-).



Unterkünfte: 

  • @Box Hostel

Die Hostelzimmer bestehen aus Schiffscontainer – eine coole Idee. Amy, die Gastgeberin ist super zuvorkommend und hilfsbereit. Sie organisiert diverse Aktivitäten für die Gäste, welche man kostenlos nutzen kann. Das Hostel empfehle ich sehr gerne weiter. Hat echt Spass gemacht :-).

  • Chiang Mai Gate Hotel

Das Hotel ist eine luxuriöse Variante mit Klimaanlage und Aussenpool. Das Frühstück war sehr vielfältig und lecker. Das Hotel liegt beim Südgate. In unmittelbarer Nähe gibt es einen 7eleven, Spas und Einkaufsmöglichkeiten.

Mögliche Aktivitäten in und rund um Chiang Mai:

  • Durch die Altstadt von Chiang Mai schlendern (innerhalb der Gates)
  • Zoe in Yellow Bar & Nightclub – der wohl meistbesuchteste Ort der Nachtschwärmer, leider schliessen alle Clubs bereits um 24.00 Uhr, aber keine Angst irgendwo geht das Feiern dann doch weiter
  • Verschiedeste Tempel in der Altstadt anschauen
  • Einen Dschungeltrekk machen – 2 Tagestrekk mit Übernachtung + Bambus Rafting, inkl. Eintritt und Essen ab 3000 Baht
  • Elefanten Camp – halbtags ab 1600 Baht
  • Eine Cooking Class besuchen
  • Night Bazaar – geöffnet von 17 – 24.oo Uhr
  • Tipp: Sunday Night Market – in der Altstadt, nähe Westgate



Elefantencamp Jungle Sanctuary

Ich besuchte in den Bergen von Chiang Mai das Elefantencamp No 5. Die Fahrt dauerte rund 1.5 Stunden zum Camp. Als wir mit dem Auto ankamen, kamen auch gleich die Elefanten zu unserem Auto und beschnüffelten uns. Zuerst kriegten wir ein traditionelles Tshirt und dann ging es mit der Instruktion los. Unser Guide erklärte uns die Geschichte und die Entstehung der Camps. Sie erklärte uns vieles über die Elefanten und ihr Verhalten. Als Erstes durften wir den Elefanten Bananen füttern. Der kleine, 4-jährige Elefant schälte behutsam jede einzelne Banane mit seinem Rüssel. Da wollte ich ihm doch helfen und knickte die Bananen für ihn bereits ein. Daraufhin wollte er natürlich nur noch meine Bananen und folte mir dann auf Schritt und Tritt :-).

Die Elefanten durften sich immer frei bewegen. Wenn sich ein Elefant an unseren Wertsachen vergreifen wollte, so versuchten die Guides mit Worten die Elefanten zurückzuweisen. Half das nicht mehr, zogen sie an ihren Ohren.

Nach dem Frühstück gönnten sich die Elefanten ein Schlammbad und wir konnten sie einmassieren. Anschliessend genossen sie ein Bad im Fluss nebenan und wir durften sie begleiten. Dann begaben sich die Elefanten auf die Suche nach Grünzeug und wir machten uns auf zu dem nahegelegenen Wasserfall.

Der Lunch war im Preis inklusive. Nach dem Essen machten wir uns langsam auf den Rückweg nach Chiang Mai.

Diesen Elefanten widerfährt keine Gewalt und sie werden nicht mit spitzen Haken geschlagen. Diese Elefanten werden nicht geritten! Die Elefanten stammen von Zirkus und Elefantenreitstationen. Sie wurden von den Camps gekauft und bieten ihnen nun ein möglichst gutes Leben. Natürlich ist dies aber ein stetiger Teuefelschreis. Solange die schlechten Organisationen die Elefanten weiterverkaufen können, bleibt auch für sie das Geschäft lukrativ. Meine Meinung bleibt gespalten.

Kosten:

  • Halbtags 1700 Baht – wählbar Vor- oder Nachmittag
  • Ganzer Tag 2400 Baht
  • 2 Tage mit Übernachtung 4900 Baht
  • Freiwilligenarbeit ab 7 Tage im Elefantencamp ist ebenfalls möglich

Hier der Direktlink, warum man nie auf einem Elefanten reiten sollte: https://saloha.net/2016/05/09/stoppt-das-elefantenreiten/


Geheimtipp: Grand Canyon in Chiang Mai besuchen. Bisher noch ein unbekanntes Ziel bei der breiten Touristenmasse. 30 Minuten Fahrt im Sammeltaxi. Kosten Fahrt: ~ 100 Baht   Eintritt: 50 Baht



Empfehlenswerte Restaurants:

  • Fahtara Coffee $$ – unglaublich gut
  • By Hand Cafe $ – Pizzeria
  • Taste from Heaven $ – vegetarisch und vegan (fühlte mich nach dem Essen echt wie im Himmel :-))!

Das Gericht Khao Soi ist eine Spezialität in Chiang Mai. Es sind Nudeln in einer Currysuppe, garniert mit knusprigen Nudeln und Fleisch oder Gemüse nach Wahl. Wer hier ist sollte die leckere Speise probieren. Ich mochte es echt gerne.

 

Tipp: Falls ihr ebenfalls zum Neujahresfest „Songkran“ nach Chiang Mai reisen wollt, solltet ihr umbedingt euer Reiseticket 4 Tage im Voraus buchen. Als ich in Ayutthaya ankam, waren bereits ALLE Züge ausgebucht, das ist in Thailand eigentlich sehr untypisch. Da die Einheimischen über Neujahr ihre Verwandten besuchen, ist die Nachfrage extrem gross.

Fazit über Chiang Mai: In Chiang Mai gibt es echt viel zu erleben. Eine Woche sollte man einberechnen, wenn man einen Dschungel-Trekk machen und das Elefantencamp sehen will. Und ja ich mochte die Stadt echt gerne! Werde auf alle Fälle wieder nach Chiang Mai zurückkehren.

Von Chiang Mai nach Pai

Mit dem Minivan ging es von Chiang Mai nach Pai. Mein Ticket kostete 180 Baht (inklusive Pick-up beim Hostel). Die Fahrt dauert rund 3 – 4 Stunden. Was mir jedoch niemand gesagt hat, die Strasse nach Pai ist der Alptraum schlechthin. Gefühlte 1000 Kurven sind es nach Pai. Unser Fahrer schleuderte den Mini-Van von Kurve zu Kurve. Wenn ich mich richtig erinnern mag, mussten sich 4 Leute übergeben. Nebst den Würggeräuschen machten natürlich auch widerliche Gerüche die Runde. Mit weissen Gesichtern sind wir dann im Zentrum von Pai angekommen.

Von Chiang Mai nach Kengtung

Nachdem ich meine Reisegruppe im Hotel in Chiang Mai getroffen habe, ging es am nächsten Morgen Richtung burmesische Grenze. Die Fahrt dauerte rund 5 Stunden mit einem Halt in Chiang Rai.

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