Über die Grenze nach Myanmar

In Chiang Mai traf ich meine Reisegruppe. 

Wir fuhren via Chiang Rai zur Grenze Mae Sai. Zwischen den beiden Ländern Thailand und Myanmar findet man ein kurioses Restaurant mit Partymusik, Wokstationen und einer Alkoholbar. 

Die Formularitäten, um nach Myanmar einreisen zu können, sind nicht sehr einfach. Nebst der Ankunftskarte ausfüllen, muss jeder Reisende ein Foto machen. Als dritter Schritt muss man durch die Polizeikontrolle und dann hat man es geschafft. Myanmar genehmigt zudem keine „Visas on Arrival“. Jeder Reisende muss vor der Einreise ein Myanmar-Visum besitzen. Über Flughäfen einzureisen muss wohl viel einfacher und unkomplizierter sein.

Einige Fakten und Zahlen über Myanmar

Myanmar ist nach Afghanistan der zweitgrösste Opiumproduzent der Welt.

Seit 2012 werden offiziell internationale Marken wie Coca-Cola aus den Nachbarländern importiert. Viele dieser Marken gelangten bereits früher nach Myanmar, sie wurden jedoch nur auf dem Schwarzmarkt angeboten und dies zu sehr hohen Preisen. Die Einheimischen konnten diese Preise meist nicht bezahlen.

Der erste Fastfood-Riese eröffnete am 30.06.2015 – gemäss den Einheimischen war dies der Personenansturm des Jahrhunderts :-).

Myanmar fast doppelt so gross wie Deutschland, ist die Heimat von 51,5 Mio. Burmesinnen und Burmesen. Es ist mit eines der landschaftlich vielfältigsten Länder Südostasiens. 

Seit 1952 ist der Kyat (gesprochen „tschat“) die Landeswährung von Myanmar. 1000 Kyat entsprechen ungefähr US$ 1. An vielen Geldinstitutionen im ganzen Land sind Bankautomaten angebracht. Die Bezahlung per Kreditkarte ist beinahe unmöglich. Wer Bargeld mitbringt muss Folgendes beachten: In Myanmar sind nur neue, unbeschriebene und ungeknickte Dollarscheine gefragt. Für 100-Dollar-Noten gibt es den besten Umtauschkurs, kleine Scheine sind weniger gefragt. Wer Euro mitbringt, kriegt auch für kleine Noten einen guten Kurs.

Seit 2012/2013 gibt es offiziell ATM’s im Land. 

Wir wechselten unsere Dollarscheine an der Grenze im Ort Tachileik. Berge von Geldnotenbündel sprangen uns ins Auge. Wir konnten unseren Augen kaum trauen, in dieser Bank gab es Geld bis zum Abwinken und dies direkt vor unseren Nasen, ohne jegliche Sicherheit. Das war unser erster Kulturschock :-). Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten dann alle ihre Geldbündel erhalten und wir konnten unsere Reise nach Kengtung fortsetzen.

Die komplette Reise fand mit G Adventures statt.

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